Donnerstag, 25. April 2013

Für einen Politikwechsel mit einer starken SPD

Die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger zweifelt daran, dass es in Deutschland noch gerecht zugeht. Die deutsche Wirtschaft wächst, der Export boomt. Während die Zahl der Milliardäre weiter zunimmt, wächst die Zahl der prekären Beschäftigungsverhältnisse, droht Altersarmut.

Eine verfehlte Regierungspolitik spaltet die Gesellschaft. Die Gegensätze zwischen Arm und Reich verschärfen sich. Darüber kann auch ein von den Liberalen und der Union geschönter Armutsbericht nicht hinwegtäuschen.
Kinder werden zum Armutsrisiko und Stolperstein auf dem Weg zum beruflichen Erfolg. In keinem vergleichbaren Land ist Bildung derart vom sozialen Status der Eltern abhängig. In unserem Bildungssystem geht immer noch Selektion vor Förderung, fehlen Kitaplätze und Ganztagsschulen, werden notwendige Mittel durch das fragwürdige Betreuungsgeld vergeudet.

Nach einem schmerzhaften Lernprozess besinnt sich die Sozialdemokratie wieder auf ihren Kernbereich der sozialen Verantwortung.

Sozialdemokraten kämpfen:
  • um einen Mindestlohn, damit jeder von seiner Arbeit auch leben kann
  • gegen den Missbrauch der Zeit- und Leiharbeit
  • für Gleichbehandlung von Frauen und Männern bei der Entlohnung
  • um bezahlbare Mieten nicht nur in Ballungsräumen
  • gegen gemeinschaftsschädigende Steuerhinterzieher und Offshore-Zentren
  • gegen global agierende Konzerne, die sich „legal“ ihrer Steuerpflicht entziehen
  • für eine Solidarrente und um menschenwürdige Pflege im Alter
Der Schutz der Umwelt durch die konsequente Umsetzung der Energiewende ist eine der zentralen Aufgaben. Die schwarz-gelbe Koalition ist in dieser Frage handlungsunfähig. Sie verschleppt die notwendigen Reformen und täuscht die Öffentlichkeit durch widersprüchliches Verhalten.

Die Vermögenden
müssen mehr zum sozialen Frieden beitragen, weil sie es können. Deshalb sind höhere Steuern und verminderte Begünstigungen für Reiche kein Selbstzweck, sondern eine demokratische Verpflichtung zur Erfüllung der gesellschaftlichen Aufgaben.

Diese großen Herausforderungen können nur erfolgreich bewältigt werden, wenn die Kreativität und Innovationskraft unserer Gesellschaft gefördert wird. Das heißt: Erhöhte Investition in Bildung und Kultur. Sie sind kein Luxus, sondern unverzichtbare Lebensmittel der zivilisierten Gesellschaft.

Europa steckt in der größten Krise. Vielen Deutschen geht es im Vergleich zu den Südeuropäern noch gut. Die Zukunft Deutschlands ist auf das Engste mit der Zukunft Europas verflochten. Weil es Deutschland auf Dauer nur gutgehen kann, wenn es Europa als Ganzem gutgeht. Was wir brauchen, ist mehr Solidarität und eine Stärkung des Europäischen Parlaments, dem die Menschen vertrauen. Die Krise Europas darf nicht zu konfrontativem und chauvinistischem Denken verführen.

Deutschland kann sich nicht selbstzufrieden zurücklehnen.
Es reicht nicht, eine Politik der Krisenbewältigung und scheinbarerer Alternativlosigkeit zu betreiben. Die verbliebenen politischen Spielräume müssen wieder genutzt werden, um Deutschland und Europa zukunftsfähig zu machen. Die Europäer lassen sich von den Banken und der Finanzwirtschaft nicht länger erpressen.

Wir treten ein für eine Politik des friedlichen Miteinander, des Respekts vor anderen Kulturen und Lebensstilen.

Fred Breinersdorfer ∙ Pepe Danquart ∙ Jochen Gerz ∙ Günter Grass ∙ Kirsten Klöckner ∙ Knut Lambertin ∙ Oskar Negt ∙ Christian Nürnberger ∙ Werner Schaub ∙ Friedrich Schorlemmer ∙ Tilman Spengler ∙ Klaus Staeck ∙ Gerhard Steidl ∙ Johano Strasser

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Dienstag, 11. November 2008

Bankrotterklärung


Kolumne Frankfurter Rundschau 17.10.2008

Das amerikanische Modell des Kapitalismus ist gestorben", beschreibt der Chefredakteur von Newsweek International die derzeitige Lage. Tatsächlich? Haben doch US-Finanzminister und Notenbank, abgesegnet von Senat wie Kongress, sofort mit Milliarden den todkranken Patienten wieder reanimiert. Etwas anderes blieb ihnen auch nicht übrig, soll nicht das gesamte Wirtschaftssystem kollabieren. Die turbokapitalistischen Regierungen in aller Welt stehen vor einem selbst verschuldeten Chaos, das sie mit ihrem Deregulierungs- und Privatisierungswahn heraufbeschworen haben. Und wieder einmal werden die Bürger zur Kasse gebeten und nicht die Banker. Warner hat es genug gegeben. Sie wurden verlacht und verspottet. Dagegen fordert nun ein neuer Typ von Wendehals, der gestern noch die Selbstheilungskräfte des Marktes beschwor, plötzlich die Verstaatlichung wenigstens der Banken.

Schon seit Jahren schalten und walten die Spekulanten auf dem Börsenparkett. Ohne Regeln und Sanktionen spekuliert es sich halt ungeniert. Da die Finanzjongleure darauf vertrauen können, dass am Ende der Steuerzahler für alle Verluste aufkommt, wird eben noch riskanter gepokert. Viele Börsianer sehen die Krise deshalb auch relativ gelassen, weil sie mit Sicherheit auf das Rettungspaket spekulieren können. "Alles andere wäre politischer Selbstmord", sagt der Chefvolkswirt der Commerzbank unverblümt. Solange das System so bleibt, wie es ist, müssen sie sich kaum Sorgen machen.

Wenn es nur bei markigen Sprüchen der Politiker bleibt, befinden sich die Bankrotteure in einer klassischen Win-win-Situation. Manche Manager werden für ihre katastrophale Misswirtschaft auch noch fürstlich belohnt. So der Chef des Bankhauses Merrill Lynch mit geschätzten 160 Millionen Dollar, nachdem er Milliarden im ungebremsten Kapitalstrom versenkt hatte. Er war weder der Erste, noch wird er der Letzte sein, der mit einem goldenen Handschlag die Bühne verlässt.

Das neoliberale Wirtschaftsmodell von Macht und Gier befindet sich nicht in einer Krise, es ist am Ende. Wenn selbst der Chef der Deutschen Bank nach dem Staat ruft, ist nicht nur mit den Krediten etwas faul, sondern mit dem ganzen System. Wenn jetzt der Kapitalismus seine eigenen Kinder frisst, reicht es nicht, die Bürger zerknirscht auf harte Zeiten einzustimmen und ständig "das wahnsinnige Renditestreben" anzuprangern. Merkel wie Steinbrück müssen endlich von den steuerlich geförderten und vermeintlich innovativen Finanzprodukten wirklich Abschied nehmen, entschlossener den Kampf gegen Steueroasen aufnehmen, die Schuldigen am Bankrott persönlich haftbar machen und nicht wieder die vielen für die wenigen zahlen lassen.

Die Linke sollte die Backen nicht zu sehr aufblasen, haben doch ihre Altkader schon einmal eine Volkswirtschaft ruiniert. Gefordert ist die Regierungspolitik. Nicht nur, indem sie jetzt die maroden Geldinstitute alimentiert, sondern rechtzeitig reglementiert. Alles andere ist eine Bankrotterklärung auch des Staats vor den Bürgern und ein weiterer Sieg für die Risikokapitalisten. Bevor also weltweit noch mehr Banken und Versicherungen insolvent werden, müssen die G 7-Staaten den Kasino-Kapitalisten Handschellen anlegen. Die hecken sicher längst den nächsten Coup aus, solange sie freie Hand haben.

Klaus Staeck


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Montag, 16. Juni 2008

JAGDFIEBER

Kolumne FRANKFURTER RUNDSCHAU 7./8. Juni 2008

Jagdfieber

Hatz auf Kurt Beck und kein Ende. Schlagen wir nach bei Bild,wer Kanzler werden soll: Da war doch was mit Beckenbauer...


VON KLAUS STAECK

Oberflächlich betrachtet sind die Sozialdemokraten und ihr zäher Vorsitzender derzeit zu beneiden. Wer sonst erfährt so viel Zuwendung und fürsorgliche Belagerung? Das zählt in der Mediendemokratie. Über alle Parteigrenzen hinweg machen sich alle Sorgen. Wollen nichts als helfen. Machen sich ausufernd Gedanken über den besten aller Kandidaten, mit dem die älteste aller Parteien mit Aussicht auf den größtmöglichen Erfolg in die Mutter aller Wahlschlachten 2009 ziehen soll.

Natürlich sind all die Rat-Schläge Heuchelei pur. Wünschen sich die falschen Samariter nichts sehnlicher als eine möglichst totale Niederlage der SPD, mit welchem Frontmann auch immer. Schließlich gilt es, eine eigene Scharte auszuwetzen. Hat es doch 2005 trotz aller medialen Begleitung von FAZ bis taz für Schwarz-Gelb nicht gereicht. Vergessen die kurze Mea-culpa-Phase mit dem Eingeständnis, man habe zu einseitig Partei ergriffen.

Es bedurfte nicht erst der Nominierung einer eigenen Kandidatin fürs höchste Staatsamt, um den Beginn des Wahlkampfes auszurufen. Der ist längst im Gange. Mit dem Kampfbegriff Provinz sollte vor allem Kurt Beck früh erledigt werden. Ist er doch der letzte Sozi, der in seinem Bundesland mit absoluter Mehrheit regiert. Unterstützt von der Koalition der Willigen in seiner eigenen Partei jagen nicht nur die einschlägigen Medien den Mann aus der Pfalz.

Einer aus der Schar der fröhlichen Jäger verplapperte sich im ARD-Morgenmagazin, indem er zugab, natürlich jage man Beck. Aber der Genosse steht weiter im Ring. Will partout den Weg nicht freimachen für das nächste Beutetier, das längst ausgemacht ist.

Eines macht jedoch stutzig. Wäre Beck tatsächlich eine so krasse Fehlbesetzung, müssten ihn seine Mitbewerber geradezu unter Naturschutz stellen. Denn was kann man sich Besseres wünschen als einen schwachen Gegenkandidaten, der die Wahl zur reinen Formsache werden lässt?

Möglicherweise ist der SPD bei der Wahl ihres Vorsitzenden ein gravierender Fehler unterlaufen, indem sie die Medienvertreter in den Wahlvorgang nicht eingebunden hat. Ein großer Teil dieser Zunft möchte nicht mehr nur einfach beobachten und berichten, sondern aktiv mitbestimmen. Vorbild dieser Entwicklung war und ist Bild mit dem großen Herzen für Kinder und andere Unmündige.

Anfang März versuchte das Massenblatt mit dem Genossen Müntefering über die Bande zu spielen und orakelte: "Sein politisches Schicksal entscheidet sich in den nächsten 48 Stunden!" Es war nicht die erste Anti-Beck-Attacke und viele werden folgen. Schließlich haben die Dirigenten des Bild-Parlaments in Sachen Kandidatensuche einschlägige Erfahrungen.

Hat sich doch ihr Wahlvolk schon mal als überaus mündig erwiesen und per Bild-Ted als Wunschkanzler Franz Schönhuber, damals Chef der rechtsradikalen Republikaner, erwählt. Bild beherrscht noch eine andere Spielart. So wurde vor der vorigen Bundestagswahl der Fußballtrainer Christoph Daum mit der Forderung ins Spiel gebracht: "Franz Beckenbauer soll Bundeskanzler werden". Ein Kabinett mit den Steuerverweigerern Michael Schumacher und Boris Becker wurde gleich mitgeliefert.

Auch beim Thema Bundespräsidentenwahl hätte die SPD einen bequemeren Weg gehen können, wäre sie der Forderung des Bild-Schwesterblatts gefolgt, das den RTL-Entertainer Günter Jauch für das höchste Amt im Staate vorschlagen ließ.

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Erscheinungsdatum 07.06.2008

Montag, 24. Juli 2006

zur Erinnerung wg. Brekerausstellung in Schwerin

Keine Nazi-Kunst ins Museum

heim-ins-museum

Mit Bestürzung und Befremden erfahren wir, daß Peter Ludwig, dessen Namen inzwischen zahlreiche Museen und Institute tragen, sich in mehreren Interviews und Pressekonferenzen für die Präsentation von Nazi?Kunst in deutschen Museen ausspricht (vgl. Spiegel v 1.9.1986 und Kölner Express v. 2.9.1986). Als »Konformismus« und »mangelnde Liberalität« wird von diesem Mann beklagt, daß in keinem Museum unseres Landes Nazi-Kunst ausgestellt sei: Ich halte es für Blickverengung, zwölf Jahre aus der deutschen Geschichte ausradieren zu wollen.« Wir halten Ludwigs forsche Worte für unverantwortlich gegenüber der Kunst und gegenüber unserer demokratischen Gesellschaft. Wir mahnen, gebietet den Beschwichtigern und Verharmlosern, die zur Zeit überall aktiv sind, Einhalt.

Mit Einschüchterung, mit Terror und Verbrechen hat sich die Nazi?Kunst in der Hitlerzeit Eingang in die Museen verschafft. Die großen Künstler unseres Jahrhunderts wurden verfolgt, mit Berufsverbot belegt, ermordet und ins Exil getrieben, damit eine willfährige Staatskunst mit drittklassigen Werken die ideologischen Gebote der Diktatur verkünde. Nazi-Kunst von künstlerischer Qualität ist uns nicht bekannt, wie dies durch mehrere Ausstellungen in den letzten Jahren immer wieder deutlich wurde. Die deutschen Museen werden deshalb das fortsetzen, was sie in den letzten 40 Jahren in ihrem Wirken für die Kunst getan haben: sie werden Maßstäbe setzen. Kunst hat auch mit Ethik zu tun. Deshalb rufen wir erneut öffentlich auf: Nazi?Kunst gehört nicht in unsere Museen.

Düsseldorf, Februar 1987


Marc Adrian, Wien - Dr. Christiane Andersson, Städelsches Kulturinstitut Frankfurt - Prof. Horst Antes, Karlsruhe - Elvira Bach, Berlin - Ingrid Bachér, Düsseldorf - Dr. Hans Matthäus Bachmayer, München - Dr. Peter Barth, Düsseldorf - Lothar Baumgarten, Düsseldorf - Dr. W. A. L. Beeren, Direktor Stedelijk Museum Amsterdam - Anna-Eva Bergmann-Hartung, Antibes - Prof. Detlef Birgfeld, Hamburg - Lisbeth Bissier, Ascona - Dr. U. Blanchebarbe, Kunsthalle Bielefeld - Prof. Karl Oskar Blase, Kassel - Bernhard Johannes Blume, Köln - Prof. Hartmut Böhm, Lünen - Dr. Uwe Bolius, Wien - Prof. Dr. Ernest Bornemann, A-Scharten - Eva Bornemann, A-Scharten - Dr. Ulrich Borsdorf, Düsseldorf - Prof. Hartmut Böhm, Lünen - René Böll, Bornheim - Peter Bömmels, Köln - Victor Bonato, Niederkassel Rudolf Bonvie, Köln - Walter L. Brendel, Salzburg - Prof. K. P. Brehmer, Hamburg - Prof. Bazon Brock, Wuppertal - Dr. Christoph Brockhaus, Duisburg - Karl-Heinz Brosthaus, Museumspädagoge Skulpturenmuseum Marl - Klaus vom Bruch, Köln - Heinrich Brummack, Köln - Dr. Joachim Büchner, Direktor Sprengel Museum Hannover - Prof. Dr. Georg Bussmann, Kassel - Prof. Michael Buthe, Köln - Anthony Cragg, Wuppertal - Linda Christanell, Wien - Prof. Ch. Colditz, Nürnberg - Peter Collien, München - Prof. Dr. Johannes Cladders, Krefeld - Dr. Elfriede Czurda, Berlin - Walter Dahn, Köln - Anny De Decker, Antwerpen - Friedel Deventer, Kassel - Georg Dietzler, Dortmund - Herbert Distel, Bern - Prof. Günter Dohr, Vorsitzender Westdeutscher Künstlerbund, Duisburg - Otto Dressler, Moosach - Dierk Engelken, Sprecher des BBK, Bonn - Prof. Ulrich Erben, Düsseldorf - Dr. Michael Erlhoff, Hannover - Ute Eskildsen, Museum Folkwang Essen - Valie Export, Wien - Garda Fassel, Wien - Dr. Manfred Fath, Direktor Kunsthalle Mannheim - Dr. Sabine Fehlemann, Direktor Von der Heydt-Museum Wuppertal - Janko Ferk, Klagenfurt - Isi Fiszman, Brüssel - Karl Manfred Fischer, Städtische Galerie Erlangen - Lili Fischer, Hamburg - Hans Friedrich, München - Felicitas Frischmuth, A-Geretsried - Dr. Erich Franz, Kunsthalle Bielefeld - Prof. Dr. Heinz R. Fuchs, Mannheim - Rudi H. Fuchs, Direktor Van Abbemuseum Eindhoven - Anna-Christa Funk-Jones M. A., Stellvertr. Museumsleiterin Hagen - Dr. Richard W. Gassen, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen - Prof. Winfried Gaul, Düsseldorf - Johannes Geccelli, Berlin - Prof. Rupprecht Geiger, München - Isa Genzken, Köln - Hans Gercke, Heidelberger Kunstverein - Nikolaus Gerhardt, Seefeld - Wolfgang Gerner, München - Karl Gerstner, Basel - Jochen Gerz, Paris - Hans Gigacher, A-Feldkirchen - Prof. Raimund Girke, Köln - Horst Gläsker, Düsseldorf - Gudrun Golinski, Wuppertal - Dr. Hans Günter Golinski, Wuppertal - Dr. Antje von Graevenitz-Ludwig, Amsterdam - Prof. Gotthard Graubner, Düsseldorf - Prof. Dr. Martin Greiffenhagen, Esslingen - Dr. Lucius Grisebach, Nationalgalerie Berlin - Prof. Hans Haacke, New York - Dr. Carl Haenlein, Direktor Kestner Gesellschaft Hannover - Robert Haiss, Köln - Prof. Dr. Otto Herbert Hajek, Stuttgart - Wolfgang Hahn, Kassel - Jürgen Harten, Direktor Kunsthalle Düsseldorf - Hans Hartung, Antibes - Erich Hauser, Rottweil - Till Hausmann, Düsseldorf - Dr. Friedrich W. Heckmanns, Kunstmuseum Düsseldorf - Dr. Renate Heidt, Museumskustodin Duisburg - Curt Heigl, Direktor Kunsthalle Nürnberg - Prof. Bernhard Heiliger, Berlin - Prof. Dietrich Helms, Hamburg - Werner Herbst, Wien - Dr. Wulf Herzogenrath, Direktor Kölnischer Kunstverein - Lore Heuermann, Wien - Prof. K. H. Hödicke, Berlin - Dr. Bernhard Holeczek, Direktor Wilhelm-Hack Museum Ludwigshafen - Evelyn Holloway, Wien - Prof. Dr. Dieter Honisch, Direktor Nationalgalerie Berlin - Rebecca Horn, Bad König - Prof. Alfonso Hüppi, Baden-Baden - Prof. Paul Isenrath, Düsseldof - Ernst Jandl, Wien - Elisabeth Jappe, Köln - Gerd Jähnke, München - Helga Jahnke, München - Gerhard Jaschke, Wien - Elfriede Jelinek, Wien - Rüdiger Jörn, Kunsthalle Bielefeld - Dr. Margarethe Jochimsen, Bonn - Siegfried Kaden, München - Prof. Dr. Mauricio Kagel, Köln - Franz Kaltenbeck, Paris - Prof. Reiner Kallhardt, Kassel - Prof. Irmin Kamp, Köln - Rolf Otto Karnahl, Kunstwissenschaftler, Berlin - Norbert Kasprzyk, Köln - Wolfram Kastner, München - Dr. Brigitte Kaul, Direktorin Städtische Museen Recklinghausen - Thomas Kempas, Leiter Haus am Waldsee Berlin - Marie Therese Kerschbaumer, Wien - Dr. Hannelore Kersting, Museum Abteiberg Mönchengladbach - Hannelore Kianfar, Haus der Kunst München - Anselm Kiefer, Buchen - Erika Kiffl, Düsseldorf - Martin Kippenberger, Köln - Prof. Giselher Klebe, Detmold - Axel Knopp, Bremen - Astrid Klein, Köln - Paco Knöller, Düsseldorf ? Prof. Bernd Koberling, Berlin - Prof. Erich Koch, München - Dr. Ulrike Köcke, Museum Folkwang Essen - Dr. Wieland Koenig, Direktor Stadtmuseum Düsseldorf - Prof. Kasper König, Köln - Dr. Dieter Koepplin, Vorst. Kupferstichkabinett öffentl. Kunstsammlung Basel - Bernd Kohne, Hannover - Gerhard Koitschew, München - Attila Kovács, Köln - Felicitas Köster-Caspar, Brannenburg - Leo Kornbrust, A-Geretsried - Prof. Harry Kramer, Kassel - Prof. Lore Kramer, Frankfurt - Dr. Ulrich Krempel, Museum Folkwang Essen - Prof. Dieter Krieg, Bergheim - Dr. Jochen Kronjäger, Kunsthalle Mannheim - Carola Kubat, Museum Folkwang Essen - Kurt Kren, USA -Houston - Richard Kriesche, Graz - Krista Krumbiegel, Wien - Andrea Kummer, München - Helmut Kurz-Goldenstein, Wien - Dr. Reinhold Lange, Direktor Museum Gelsenkirchen - Adolf Lechtenberg, Düsseldorf - Dr. Gerhard Leistner, Kunstmuseum Düsseldorf - Thomas Lenk, Tierberg - Gereon Lepper, Düsseldorf - Lukas Lessing, München - Dr. Udo Liebelt, Kustos Sprengel Museum Hannover - Dr. Jürgen Lodemann, Baden-Baden - Dr. Veit Loers, Leiter Städtische Galerie Regensburg - Anestis Logothetis, Wien - Bernd Lohaus, Antwerpen - Julia Lohmann, Düsseldorf - Richard Paul Lohse, Zürich - Otto van de Loo, München - Dr. Ulrich Loock, Leiter Kunsthalle Bern - Inge Ludescher, Ludwig-Institut für Kunst der DDR, Oberhausen - Dr. Ulrich Luhmann, München - Inge Mahn, Düsseldorf - Jank Messner, Klagenfurt - Rainer Michel Mason, Leiter Kupferstichkabinett Genf - Hartmut Meisel, Moormerland - Karl-Heinz Meissner, München - Prof. Georg Meistermann, Köln - Jörn Merkert, Kunstsammlung NRW Düsseldorf - Bärbel Messing, Museum Folkwang Essen - Klaus Mettig, Düsseldorf - Rune Mields, Köln - Annemarie Monteil, Kunstkritikerin Basel - Lila Mookerjee, Köln - Tony Morgan, Amsterdam - Bärbel Moser, Videonale Bonn - Reinhard Mucha, Düsseldorf - Christian Ph. Müller, Düsseldorf - Prof. Carlfried Mutschler, Mannheim - Harald Naegeli, Düsseldorf - Prof. Peter Nagel, Kiel - Heino Naujocks, München - Wolfgang Nestler, Aachen - Prof. Siegfried Neuenhausen, Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes - Eckhard Neumann, Frankfurt - Prof. Dr. Vladimir Nicolic, Kassel - Ansgar Nierhoff, Köln - Dr. Norbert Nobis, Stellv. Direktor Sprengel Museum Hannover - Uwe Obier, Leiter Städtische Galerie Lüdenscheid - Marcel Odenbach, Köln - Anna Oppermann, Hamburg - Dr. Tilman Osterwold, Württembergischer Kunstverein Stuttgart - C.O. Paeffgen, Köln - Heike Pallanca, Duisburg - Prof. Joachim Palm, München - Jürgen Partenheimer, Düsseldorf - Dorothea Pauls-Wimmer, Kunstring Folkwang Essen - Dr. Walter H. Pehle, Verlagslektor Frankfurt - Helmut Peschina, Wien - Herbert Peters, München - Dr. Hans Albert Peters, Direktor Kunstmuseum Düsseldorf - Dr. Ursula Peters, Von der Heydt?Museum Wuppertal - Prof. Wolfgang Petrick, Berlin - Prof. G. K. Pfahler, Fellbach - Walter Pilar, Linz - Gilbert Pink, Selm - Hans Platschek, Hamburg - Karl Plotzke, Düsseldorf - Dr. Jochen Poetter, Direktor Staatliche Kunsthalle Baden-Baden - Dagmar Pöter, Verwaltungsangestellte Skulpturenmuseum Marl - Christiane Post, Düsseldorf - Prof. Erich Reusch, Düsseldorf - Dr. Gerhard Ribbrock, Museumspädagoge Museum Mülheim - Prof. Gerhard Richter, Köln - Klaus Richter, Düsseldorf - Dr. Helmut Ricke, Kunstmuseum Düsseldorf - Dr. Herbert Rickmann, Folkwang Museum Essen - Gerwald Rockenschaub, Wien - Rudolf Rosenbaum, Köln - Norman Rosenthal, Royal Academy of Arts London - Prof. Ulrich Rückriem, Köln - Prof. Gerhard Rühm, Köln - Peter Rühmkorf, Hamburg - Dr. Uwe Rüth, Leiter Skulpturenmuseum Marl - Prof. Karl Ruhrberg, Köln - Prof. Reiner Ruthenbeck, Düsseldorf - Hans Salentin, Köln - Dr. Siegfried Salzmann, Direktor Kunsthalle Bremen - Hella Santarossa, Berlin - Sarkis, Paris - Michel Sauer, Düsseldorf - Karl Schaper Apelnstedt - Wolfram Adalbert Scheffler, Berlin - Ingeborg Scheibe, München - Meina Schellander, Wien - Dr. Wolfgang Schepers, Kunstmuseum Düsseldorf - Karlheinz Scherer, Efringen - Manfred Schlösser, Präsidialsekretär Akademie der Künste Berlin - Prof. Dr. Werner Schmalenbach, Direktor der Kunstsammlung NRW Düsseldorf - Dr. Diether Schmidt, Eschborn - Dr. Doris Schmidt, München - Dr. H. Katharina Schmidt, Städtisches Kunstmuseum Bonn - Barbara Schmidt-Heins, Halstenbek - Gabriele Schmidt-Heins, Pinneberg - Prof. Wieland Schmied, DAAD Berlin - Dr. Britta Schmitz, Nationalgalerie Berlin - Dr. Bernhard Schnackenburg, Staatliche Kunstsammlung Kassel - Dr. Manfred Schneckenburger Leiter documenta 8 Kassel - Prof. Dr. Uwe M. Schneede, München - Dr. Angela Schneider, Kustodin Nationalgalerie Berlin - Rolf Schneider, Heidelberg - Dr. Rainer Schoch, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg - Dr. Klaus Schrenk, Städtisches Kunstmuseum Bonn - Prof. Bernhard Schultze, Köln - Ursula Schultze-Bluhm, Köln - Bernd Schulz, Leiter Stadtgalerie Saarbrücken - Rosemarie Schulz, München - Dr. Hein-Jh. Schulze Altcappenberg, Kunstmuseum Düsseldorf - Prof. Emil Schumacher, Hagen - Dr. Ulrich Schumacher, Josef-Albers-Museum Bottrop - Hans Jürgen Schwalm, Wuppertal - Prof. Dr. Michael Schwarz, Braunschweig - Rainer Schwarz, Berlin - Jürgen Schweinebraden, Mitarbeiter documenta 8 Kassel - Helmut Schweizer, Düsseldorf - Katrin Sello, Direktorin Kunstverein Hannover - Katharina Sieverding, Düsseldorf - Klaus Simon, Düsseldorf - Rotar u. Ingrid Skiebe, Meerbusch - Prof. K. R. H. Sonderborg, Stuttgart - Gerhard Stäbler, Essen - Prof. Klaus Staeck, Heidelberg - Rolf Staeck, Heidelberg - Anton Stankowski, Stuttgart - Gerhard Steidl, Verleger Göttingen - Dr. Dierk Stemmler, Direktor Museum Abteiberg Mönchengladbach - Dr. Karin Stempel, Leiter Städtisches Museum Mülheim - Wolfgang Jean Stock, München - Dr. Marianne Stockebrand, Westfälischer Kunstverein Münster - Gerd Stöver, München - Dr. Gerhard Storck, Direktor Kunstmuseum Krefeld - Manfred Stumpf, Frankfurt - Prof. Helmut Sturm, Pullach - Dr. Marie Luise Syring, Kunsthalle Düsseldorf - Andreas Techler, Düsseldorf - Prof. Fred Thieler, Berlin - Dr. Jan Thorn-Prikker, Bonn - Susanne Troesser, Düsseldorf - Endre Tót, Köln - Prof. Günther Uecker, Düsseldorf - Ferdinand Ullrich, Stellvertr. Direktor Städt. Museum Recklinghausen - Prof. Timm Ulrichs, Hannover - Heinz Rudolf Unger, Wien - Petra Unnützer, Videonale Bonn - Gerard Verdijk, Den Haag - Walter Vitt, Köln - Wolf Vostell, Berlin - Hannsjörg Voth, München - Dr. Andreas Vowinkel, Badischer Kunstverein Karlsruhe - Rudolf Wachter, München - Christian Wallner, Salzburg - Prof. Franz Erhard Walther, Hamburg - Franz Wanner, Köln - Isolde Wawrin, Düsseldorf - Ruth Weber-Bremm, Düsseldorf - Dr. Rolf Wedewer, Direktor Städtisches Museum Leverkusen - Peter Weiermair, Direktor Frankfurter Kunstverein - Ernst Weiss, A-Lumpenkirchen - Günter Weseler, Düsseldorf - Franz West, Wien - Dr. Evelyn Weiss, Hauptkustos Museum Ludwig Köln - Prof. Stefan Wewerka, Köln - Bernhard Widder, Wien - Prof. Gottfried Wiegand, Kaarst - Martel Wiegand, Kaarst - Dr. Stephan von Wiese, Kunstmuseum Düsseldorf - Dorothee von Windheim, Köln - Thomas Winkler, Museum für Kunst-und Kulturgeschichte Lübeck - Prof. Icke Winzer, Frankfurt - Michael Witlatschil, Köln - Clans Peter Wittig, Köln - Wilhelm Zacher, Kunstmuseum Düsseldorf - O. P Zier, A-St. Johann - Bernd Zimmer, Polling - Prof. H. P Zimmer, Braunschweig
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Samstag, 22. Juli 2006

Brekerausstellung in Schwerin

breker-spiegel

Aktion für mehr Demokratie


von
Klaus Staeck
und
Johano Strasser

Beiträge & Kommentare

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Kolumne FRANKFURTER RUNDSCHAU 7./8. Juni 2008 Jagdfieber Hatz...
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zur Erinnerung wg. Brekerausstellung...
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